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Ines Hildur

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Ines Hildur – Künstlerin zwischen Architektur und abstrakter Malerei

Ines Hildur, geboren am 4. März 1959 in Freiberg, ist eine deutsche Malerin, Architektin und Innenarchitektin, die dem abstrakten Expressionismus nahesteht. Ihre berufliche Laufbahn begann in der Architektur, wo sie sich intensiv mit Raumgestaltung, Materialwirkung und Lichtführung beschäftigte. Diese Erfahrungen prägen bis heute ihre künstlerische Arbeit und verleihen ihren Gemälden eine klare, strukturelle Ausrichtung.

Charakteristisch für Hildurs Werk ist eine reduzierte Farbpalette, die vor allem Schwarz, Weiß und Grautöne umfasst. Durch diese Beschränkung rückt sie die Aufmerksamkeit auf Texturen, Oberflächen und die Wechselwirkung von Licht und Schatten. Ihre Bilder entstehen oft in mehreren Schichten, wobei sie unterschiedliche Materialien und Techniken kombiniert, um Tiefe und haptische Qualität zu erzeugen.

Thematisch bewegen sich ihre Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Raum und Abstraktion. Viele ihrer Kompositionen erinnern an architektonische Grundrisse, Fassadenfragmente oder imaginäre Landschaften. Dabei verzichtet sie bewusst auf gegenständliche Darstellungen, um dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen zu lassen.

In einer von visueller Reizüberflutung geprägten Zeit versteht Hildur ihre Kunst als Möglichkeit, das Wahrnehmungsvermögen zu schulen. Sie möchte den Blick verlangsamen und die Aufmerksamkeit auf subtile Details lenken, die im Alltag oft übersehen werden.

Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert und sind in privaten wie öffentlichen Sammlungen vertreten. Ines Hildur gilt heute als eine Künstlerin, die architektonisches Denken und malerische Ausdruckskraft auf besondere Weise miteinander verbindet.

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