Roland Quester
Leipziger vom Jahrgang 1965, begann in den 1980er Jahren analog zu fotografieren und selbst zu entwickeln. Die desolate Bausubstanz Leipzigs und der nicht weniger desolate Zustand der Umwelt waren u.a. Themen seiner Streifzüge, während er sich ab 1986 auch in der kirchlichen Umweltbewegung engagierte und 1989 den Ökolöwe-Umweltbund Leipzig e.V. mit gründete.
Nach einer gut zwanzigjährigen Pause entdeckte er 2012 die Fotografie, nun digital, als eine Art visuelles Tagebuch neu für sich.
Neben Street-, Städte- und Veranstaltungsfotografie verfolgt er mehrere Langzeitbeobachtungen von Transformationsflächen (Alte Messe, Leuschnerplatz, Bayrischer Bahnhof, Freiladebahnhof Eutritzsch, Hbf-Westseite/Löwitz Quartier, Nordraum Leipzig).
In dieser Ausstellung zeigt er mit Teilen aus mehreren Serien eine weitere Facette seiner Fotografie. Auf seinen Wegen durch Leipzig stoppt er an den kleinen Irritationen und Bühnen, wo Stadtraum und Flora temporäre Inszenierungen miteinander eingehen (Serie Stadtgrün). Er hält die zunehmend überschaubareren Momente fest, in denen der Winter die Leipziger Parks und Flusslandschaften in eine andere Wirklichkeit versetzen (Serie Winterstadt) und sammelt am Wegesrand Formen und Farben einzelner Pflanzen ein, fotografiert sie vor Ort oder auch auf einem kleinen Leuchtpad (Blüten, Gräser & Blätter).
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